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So. Die Saison als D-Jugend ist beendet, nun geht es ganz neu von vorne los. Ab sofort trainieren unsere Mädchen für die neue Saison unter einem neuen Trainer als C-Jugend. Ganz neue Verhältnisse. Und das ist gut so. Und mein Bauchgefühl sagt: Es wird gut!
Die letzte Saison war keine gute. Und ich bin saufroh, dass sie vorbei ist. Nicht sportlich, "meine" D1 hat sich gut geschlagen. Wir hätten mehr erreichen können, aber...
Wobei, ja, ich bin fast sicher, mit weniger Sturmgeheul im Hintergrund wäre auch noch mehr drin gewesen. Aber die allgemeine und meine Stimmung greift nun mal auch auf die Mädchen über....
Und die Stimmung war nicht so berauschend in dieser Saison.
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Die Deutschen werden immer dicker. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass allerorten darüber nachgedacht wird, wie man diesem Trend begegnen kann.
Die Bundesregierung stellt ein Programm gegen Übergewicht vor, Verbraucherschützer wollen eine verbesserte Produkt-Kennzeichnung, mehr Radwege sollen gebaut werden, die Gesundheitsministerin fordert Ernährung als Schulfach, mindestens drei Schulstunden soll Sport unterrichtet werden, in Ganztagsschulen soll eine tägliche Schulstunde Sport das Ziel sein. Mehr dazu kann man z.B. hier bei der FTD lesen. Alles, weil man nicht länger hinnehmen möchte, dass die Deutschen die dicksten Europäer sind.
Und das ist gut so. Schließlich tun auch die TrainerInnen und BetreuerInnen bei den VSF jeden Tag und Woche für Woche einiges, um vor allem den Kindern unserer Gemeinde zu ausreichend Bewegung zu verhelfen. Ich hab jetzt keine Zahlen parat, aber es sind nicht wenige Kinder und Jugendliche, die täglich Sportplatz und Turnhalle bevölkern.
Ich selbst war heute am Freitag auch wieder dort, um unsere Volleyball-D-Jugend beim Training zu betreuen. Und was muss ich sehen, als ich den Flur zur Halle betrat? Die VSF Amern pfeifen auf gesunde Ernährung, auf Aufklärung der Kinder und auf Kalorienbewusstsein. Ganz offenbar. Denn was sonst will mir dieser neue Süßigkeitenautomat mit lauter Schokoriegeln sagen? Mars, Snickers und Co. für 60 Cent das Stück.
Kommt Kinder, schmeißt euer Taschengeld da rein. Euer Verein hat die große Spardose schließlich extra für euch dort aufgestellt. Schließlich sollt ihr auf keinen Fall hungrig vom Sport zum Abendbrot nach Hause kommen. Und beim Schulsport könnt ihr so leicht an was Süßes kommen, das den Hunger stillt, wenn ihr keine Lust auf das schnöde, womöglich gesund belegte Pausenbrot habt, das da im Tornister auf euch wartet.
Toll! Hat dem Verein ganz bestimmt ein kleines Scheinchen gebracht, dass man den Automaten dort aufstellt. Oder vielleicht ist man auch am Umsatz beteiligt? Spekulationen. Interessiert mich nicht. Ich stelle nur fest, hier hat jemand nicht nachgedacht, und wenn doch, dann nur mit dem Eurozeichen vor Augen. Denn mit einem solchen Automaten vor der Halle führt sich ein Sportverein mit seinen Zielen selbst ad absurdum.
In diesem Zusammenhang:
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Heute fand ein ganztägiges Trainingslager für unsere E- und D-Jugend statt. Von morgens um 10 Uhr bis abends um 20.30 Uhr trainierte und betreute Ulla Höftmann die 12 Mädchen ganz allein in der Halle am Röslerstadion. Womit wieder einmal ganz ganz deutlich wurde: Dass die VSF eine so aufstrebende und auch erfolgreiche Volleyballabteilung haben, ist alles andere als ein Zufall. Ohne solch großartiges Engagement wäre das nicht möglich. Ich empfinde solchen Einsatz alles andere als selbstverständlich. Sonst wäre ich ja vielleicht auch den ganzen Tag mit Ulla in der Halle gewesen... War ich aber nicht. Mein Zeitgeschenk für die VSF fällt einfach kleiner aus. Um so mehr weiß ich zu schätzen, was Ulla da tut. In diesem Sinne schreib ich hier jetzt mal als Mutter und nicht als Betreuerin:
Im Namen aller Kinder und ihrer Eltern: Ganz herzlichen Dank Ulla!
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Ja, da war ich also nun heute auf der Jahreshauptversammlung der Vereinigten Sportfreunde Amern. Wohlgemerkt: Vereinigte Sportfreunde. Anfangs mochte man das noch glauben, und auch der Geschäftsführer legte in seinen Ausführungen besonderen Wert auf das V in unserem Vereinsnamen.
Spätestens aber als es um das eigentliche Thema des Abends ging - die Wahl des neuen Beitragsmodells - wurde sehr schnell deutlich, dass es mit dem "vereinigt" in unserem Verein noch nicht weit her ist. Denn nachdem die Wahl denkbar knapp mit einer Stimme Mehrheit für das von uns favorisierte Beitragsmodell des Vorstandes und gegen den Vorschlag der Fußballabteilung ausgefallen war, kochten die Emotionen über.
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